Padel Regeln. Einfach erklärt.

Meist zu viert, Aufschlag von unten, die Wände spielen mit. Alles, was du vor deinem ersten Match wissen musst.

Häufige Fragen

Wie funktioniert der Aufschlag beim Padel?

Du lässt den Ball hinter der Aufschlaglinie einmal aufspringen und schlägst ihn höchstens auf Hüfthöhe von unten diagonal ins gegnerische Aufschlagfeld. Du hast zwei Versuche. Springt der Aufschlag danach direkt ins Gitter, ist er ein Fehler, an die Glaswand darf er.

Wann darf der Ball beim Padel die Wand oder das Gitter berühren?

Erst nachdem er auf deiner Seite einmal auf dem Boden war. Dann darf er von Glas und Gitter abprallen, bevor du ihn spielst. Du darfst den Ball auch gegen deine eigene Wand schlagen, damit er zurück übers Netz geht. Trifft dein Schlag die Wand oder das Gitter der Gegenseite direkt, verlierst du den Punkt.

Wie wird beim Padel gezählt und wie viele Sätze gibt es?

Wie im Tennis: 15, 30, 40, Spiel. Sechs gewonnene Spiele mit zwei Spielen Vorsprung ergeben einen Satz, bei 6:6 entscheidet der Tiebreak. Ein Match geht meist über zwei Gewinnsätze. Viele Freizeitrunden spielen bei Einstand mit Golden Point: Der nächste Punkt entscheidet das Spiel.

Kann man Padel auch 1 gegen 1 spielen?

Ja, auf einem schmaleren Single Court mit 20 x 6 Metern. Die Regeln bleiben gleich. Die meisten Courts sind aber für das Doppel gebaut, darum spielst du Padel meistens zu viert.

Ist Padel einfacher als Tennis?

Für den Einstieg ja. Der Schläger ist kurz, aufgeschlagen wird von unten und die Wände halten den Ball im Spiel. Anfänger haben deshalb schon im ersten Match lange Ballwechsel.

Wie groß ist ein Padel-Court?

Ein Doppel-Court ist 20 Meter lang und 10 Meter breit und rundum von Glaswänden und Gitter umgeben. Das Netz ist in der Mitte 88 Zentimeter hoch, an den Pfosten 92 Zentimeter.